| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1863-9763 |
| Ausgabe / Jahr: | 5 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-05-08 |
Die thermische Behandlung von Klärschlamm erfolgt in Deutschland überwiegend in stationären Wirbelschichtfeuerungen. Neben betrieblichen Herausforderungen durch ascheschmelzbedingte Agglomeration gewinnen auch N2O-Emissionen (Distickstoffmonoxid, Lachgas) zunehmend an Bedeutung, da N2O ein hochpotentes Treibhausgas ist und verstärkt Gegenstand regulatorischer Anforderungen wird.
Von Beginn an und über lange Jahrzehnte wurden die Thermischen Abfallbehandlungsanlagen TAB) mit dem Ziel der sicheren und nachhaltigen Abfallentsorgung betrieben. Anfang der 2000er wurde der Begriff der Thermischen Verwertung und Recycling für die TAB geprägt, nicht zuletzt durch die Wertstoffgewinnung aus den Aschen aber auch durch die immer weiterfassende Nutzung der bei der Verbrennung freiwerdenden Energie.
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) werden aufgrund ihrer wasser- und ölabweisenden Eigenschaften in vielen Bereichen der Industriegesellschaft eingesetzt. Vereinfacht lässt sich diese Stoffgruppe in polymere und nicht‑polymere PFAS unterteilen. Zur Gruppe der polymeren PFAS gehört beispielsweise Polytetrafluorethylen (PTFE), das in zahlreichen industriellen und alltäglichen Anwendungen eingesetzt wird.
Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) in Siedlungsäbfallen stellen eine Herausforderung für deren sichere Entsorgung dar. Um das Verhalten von PFAS bei der Verbrennung von Siedlungsabfällen zu untersuchen, wurde im Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt (GKS) eine umfassende Messkampagne durchgeführt. Hierfür wurde die PFAS-Konzentration im Abfall durch eine manuelle Zugabe von PFAS-haltigen Materialien gezielt gesteigert.
Die 17. BImSchV hat die thermische Abfallbehandlung in Deutschland maßgeblich geprägt. Markus Gleis, langjähriger Mitarbeiter des Umweltbundesamtes, hat den Erlass und die Fortschreibung der Verordnung entscheidend begleitet. Sie definierte erstmals den Stand der Technik der Abluftreinigung, setzte niedrige Emissionsgrenzwerte für Dioxine und Furane fest und schuf die Grundlage für rechtssichere Genehmigungsverfahren.
+++ Umsetzung der NIS2-Richtlinie und KRITIS-Dachgesetz: Fokus Abfallwirtschaft +++ Novelle der Eigenbetriebsverordnung Mecklenburg-Vorpommern +++ Deponieentgasung: Bundeseinheitlicher Qualitätsstandard seit 01.03.2026 +++
+++ Sonderregelungen für Rezyklate schaden der Kreislaufwirtschaft +++
+++ NABU: Die Bundesregierung will Fast-Fashion-Trends entgegenwirken, aber hat keine Ideen wie... +++ DUH: Fast-Fashion-Kleidung durch System der Herstellerverantwortung unattraktiv machen +++ BUND: Der BUND fordert einheitliche Ladestecker und Reparierbarkeit für E‑Fahrräder +++
+++ Kreislaufwirtschaft im Bau: Garant für bezahlbares, ressourcenschonendes Bauen +++ BMUKN-Eckpunktepapier zu Alttextilien +++ Fast Fashion kostet jetzt die Hersteller – VKU begrüßt Eckpunkte für neues Textilgesetz +++ Eckpunkte mit erheblichen Nebenwirkungen für Textilrecycler +++ 37. Kasseler Abfall- und Ressourcenforum: Perspektiven der Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und Klimaschutz +++
+++ Bericht vom Gipfeltreffen der Value Chain +++ Bauabfall bei Allensbach: bvse sieht bundesweites Vollzugsproblem +++ Sliding-Scale-Methode gefährdet Recyclingziele im Stahlsektor +++ Recht auf Reparatur: Bundeskabinett bringt Gesetz auf den Weg – VKU fordert herstellerfinanzierten Reparaturfonds +++ NABU-Studie zeigt: Mehrweg statt Einweg reduziert die Klimabelastung durch Glasverpackungen enorm +++
+++ Die Recyclingindustrie steht unter Druck +++
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