| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1863-9763 |
| Ausgabe / Jahr: | 6 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-06-08 |
Die Initiativen zur Nachhaltigkeit haben die Kreislaufwirtschaft zunehmend in den Fokus gerückt. Im Baubereich wird daher die Wiederverwendung von Bauprodukten intensiv diskutiert. Der Rechtsrahmen im Baubereich ist allerdings nicht auf die Kreislaufwirtschaft ausgerichtet und zudem sehr komplex. Die folgenden Ausführungen stellen die wichtigsten Regelungen vor, die zu beachten sind.
Rücknahmesysteme gewinnen im Bauwesen vor dem Hintergrund hoher Ressourcenverbräuche, steigender Kosten und politischer Klimaziele zunehmend an Bedeutung. Sie stellen ein zentrales Instrument zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft dar, indem sie die Rückführung und Verwertung von Bauteilen und Materialien nach ihrer Nutzungsphase ermöglichen.
In dieser Arbeit wird ein Überblick über die zentralen Marktbarrieren für die Kreislaufführung von Carbonfasern in Deutschland gegeben. Mit Hilfe von Experteninterviews wurden strukturelle, ökonomische, regulatorische, technologische, unternehmensspezifische sowie Marktverhaltens- und Akzeptanzbarrieren ermittelt.
Die Analyse verschiedener Tape-Konzepte zeigt, dass insbesondere Mischungen mit höheren Anteilen an TP-Fasern eine verbesserte Prozessierbarkeit, höhere Faserorientierungen sowie gesteigerte mechanische Eigenschaften aufweisen. Dies wird auf die stabilisierende Wirkung der TP-Fasern zurückgeführt, die durch mechanische Verhakung eine gleichmäßigere Bandstruktur ermöglichen.
Der Artikel „Sensorbasierte Sortierung von Bauschutt und Wertstoffen“ bietet einen umfangreichen Überblick über die gängigsten Methoden der sensorbasierten Sortierung und erläutert deren wesentliche Vorteile, aber auch Einschränkungen für eine schnelle und präzise Stofftrennung.
Die Zementherstellung basiert auf den Hauptrohstoffen Kalkstein und Ton. In dem thermischen Prozess, der erforderlich ist, um aus daraus zunächst den Zementklinker herzustellen, wird der Kalkstein „entsäuert“, d. h. er wird durch die Zufuhr von thermischer Energie in CaO und CO2 zersetzt. Dabei wird eine erhebliche CO2-Menge freigesetzt, die bis zu acht Prozent des globalen jährlichen Kohlenstoffdioxidausstoßes ausmacht.
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„Umweltrecht in der Praxis – Planung und Zulassung umweltrelevanter Vorhaben“
von Sven Ficherauer aus dem Erich Schmidt Verlag
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