Die effiziente Implementierung der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen ist ein entscheidender Faktor für das Erreichen der Zielsetzungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und der Reduktion des Abfallaufkommens innerhalb der gesamten Bundesrepublik. Hierfür sind Strategien zu entwickeln, bei denen sowohl die Abbruchmaßnahme als auch die anschließenden Aufbereitungs- und Verwertungsprozesse gezielt aufeinander abgestimmt werden. Für mineralische Bau- und Abbruchabfälle mit einem hohen Anteil an Betonbruch stehen verschiedene Verwertungsmöglichkeiten zur Verfügung. Abhängig vom jeweiligen Anwendungsbereich sind diese mit unterschiedlichen normativen Anforderungen, Aufbereitungsprozessen und Transportwegen verbunden, wodurch die resultierenden Umweltauswirkungen erheblich variieren können. In diesem Artikel wird eine Methode vorgestellt, die einen ökologischen Vergleich dieser unterschiedlichen Verwertungswege auf Basis einer Ökobilanzstudie ermöglicht. Anhand eines realen Praxisobjekts wird die Relevanz der regionalen Rahmenbedingungen aufgezeigt, die Grenzen der vorgestellten Methode, insbesondere im Hinblick auf die Verfügbarkeit belastbarer Daten, diskutiert und zentrale Stellschrauben identifiziert.
The efficient implementation of the circular economy in the construction industry is a decisive factor in achieving the objectives of the Circular Economy Act and reducing waste generation throughout Germany. To this end, strategies must be developed in which both the demolition measures and the subsequent processing and recycling processes are specifically coordinated. Various recycling options are available for mineral construction and demolition waste with a high proportion of broken concrete. Depending on the respective area of application, these are associated with different normative requirements, processing methods, and transport routes, which means that the resulting environmental impacts can vary considerably. This article presents a method that enables an ecological comparison of these different recycling methods based on a life cycle assessment study. Using a real-life example, the relevance of regional conditions is demonstrated where the limitations of the presented method are discussed, particularly with regard to the availability of reliable data, in which the key parameters are identified.
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1863-9763 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-02-10 |
Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu. Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
