Metallische Werkstoffe aus sekundären Quellen stellen eine wichtige Ergänzung des Rohstoffpotentials der Wirtschaft dar. Während die sekundären Stahl- und NE-Metall- Ressourcen in Deutschland bereits ausgiebig genutzt werden, ist dies bei speziellen Selten-Erden-Metallen mit Recyclingquoten ˂ 1% noch nicht der Fall. So gingen z.B. die SE-reichen Permanentmagnete der Generatoren aus Windenergieanlagen bisher in den Stahlschrotten der Elektrostahlwerke verloren. WEA-Magnete weisen ungewöhnlich hohe Gehalte an Neodym, Dysprosium sowie Praseodym auf, die weit über denen der primären Erze liegen. Da Deutschland über keine nennenswerten SE-Lagerstätten verfügt, muss die Versorgung mit diesen, für viele Schlüsseltechnologien wichtigen Metallen ausschließlich über Importe erfolgen. Um die daraus resultierenden Abhängigkeiten von Monopolisten zu verringern, ist es sinnvoll, die Bemühungen um eine Erfassung dieser Ressourcen zu forcieren. Die vorliegenden Ergebnisse des FuE-Projektes WindLoop, welches von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wurde, zeigen Wege auf, dieses Ziel zu erreichen. Die Umsetzung der Ergebnisse erfolgt dabei beim Windloop-Konsortialführer, der Fa. Walch in Baudenbach, die für ihre innovativen Lösungen im Recycling von Technologiemetallen bekannt ist.
Metallic materials from secondary sources represent an important addition to the raw material potential of the economy. While secondary steel and non-ferrous metal resources are already extensively utilised in Germany, this is not yet the case for special rare earth metals with recycling rates of ˂ 1%. For example, the rare-earth-rich permanent magnets from wind turbine generators have so far been lost in the steel scrap of electric steelworks. Wind turbine magnets contain unusually high levels of neodymium, dysprosium and praseodymium, which are far higher than those of primary ores. As Germany does not have any significant SE deposits, the supply of these metals, which are important for many key technologies, must come exclusively from imports. In order to reduce the resulting dependence on monopolists, it makes sense to step up efforts to capture these resources. The present results of the WindLoop R & D project, which was funded by the German Federal Environmental Foundation, show ways of achieving this goal. The Wind- Loop consortium leader, the company Walch in Baudenbach, which is known for its innovative solutions in the recycling of technology metals, is implementing the results.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1863-9763.2024.10.06 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1863-9763 |
| Ausgabe / Jahr: | 10 / 2024 |
| Veröffentlicht: | 2024-10-08 |
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