| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1863-9763 |
| Ausgabe / Jahr: | 9 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-09-10 |
Recyclingquoten stellen ein wichtiges Instrument der Kreislaufwirtschaft dar, sind bisher jedoch rein massenbasiert und berücksichtigen weder die Recyclingqualität noch die mit dem Recycling verbundenen und vermiedenen Umweltauswirkungen. Wie viel Primärmaterial wirklich substituiert werden kann und mit welchen Umweltwirkungen dies verbunden ist, wurde im Projekt EnEWA am Beispiel von Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) aus Leichtverpackungsabfällen (LVP) untersucht.
Der Beitrag stellt vier Recyclingszenarien für Kunststofffraktionen aus Leichtverpackungen (LVP) vor und bewertet diese hinsichtlich ihrer Klimawirkung sowie ihrer kreislaufwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Grundlage der Untersuchung ist die Verpackungsstudie 2024 der Hochschule Pforzheim, in der 29.705 Verpackungen detailliert charakterisiert wurden.
Angesichts des Potenzials der Oxyfuel-Verbrennung zur CO2-Abscheidung in thermischen Abfallbehandlungsanlagen wurde der Einfluss der Rauchgasrezirkulation auf den Verbrennungsprozess mithilfe eines kombinierten modellbasierten und thermoanalytischen Ansatzes untersucht, um die großtechnische Umsetzung langfristig vorzubereiten.
Kunststofffolien stellen aufgrund ihrer hohen Polymervielfalt und komplexen Mehrschichtstrukturen einen herausfordernden Kunststoffabfallstrom für die Schließung von Materialkreisläufen dar. Ziel dieser Studie war die systematische Analyse der Materialflüsse von Kunststofffolien in Verpackungsanwendungen in Deutschland sowie ihrer Materialzusammensetzung und Recyclingpotenziale.
Mit dem zunehmenden Ausbau der Windenergie steigt in den kommenden Jahren das Aufkommen ausgedienter Rotorblätter erheblich. Aufgrund ihres komplexen Aufbaus aus Faserverbundwerkstoffen stellen sie eine besondere Herausforderung für das Recycling dar. In diesem Beitrag werden die zukünftigen Rotorblattmengen in Europa bis 2040 prognostiziert und das Potenzial der Hochvoltfragmentierung (HVF) zur stofflichen Verwertung untersucht.
Bei Rohstoffen wird immer wieder der Ersatz von Primärrohstoffen und Sekundärrohstoffe gefordert. Insoweit gibt es kreislaufwirtschaftsrechtliche Grenzen. Wie ist dies vor dem Hintergrund des Infrastrukturausbaus zu bewerten?
+++ Wie geht’s weiter mit der Abfallverbrennung im EU-Emissionshandel bzw. im BEHG? +++ Leistungen innerhalb von Anstalten des öffentlichen Rechts und Zweckverbänden: Unter welchen Voraussetzungen sind diese umsatzsteuerbefreit? +++
+++ Stellungnahme zum Referen¬tenentwurf zur Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes +++ Call For Papers für den 16. DGAW-Wissenschaftskongress 2027 online +++
+++ Referentenentwurf des KrWG +++ Rücknahmesysteme für Einweg (E-)Zigaretten +++ Die Bedeutung einer funktionierenden Sammlung für eine starke Kreislaufwirtschaft +++
+++ NABU: Fortschritte bei der Abfallvermeidung, Nachbesserungsbedarf beim chemischen Recycling +++ DUH: Neues Recht auf Reparatur greift zu kurz: hohe Kosten und fehlende Sanktionierung von Verstößen +++ BUND: Chemisches Recycling: keine Gleichstellung mit werkstofflichem Recycling +++
+++ Europäische Woche der Abfallvermeidung 2026 +++
+++ Referentenentwurf zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes +++ KrWG-Novelle: bvse fordert Vorfahrt für hochwertiges Recycling und starke öffentliche Nachfrage +++
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