| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1863-9763 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-02-10 |
Der Klimawandel und knapper werdende Ressourcen sind Anlass und Ansporn, eine Entwicklung hin zu einer zirkulären Wertschöpfung voranzutreiben. Zur Umsetzung der idealen zirkulären Wertschöpfung wünscht man sich eine geschlossene Kreislaufführung der verbauten Materialien, ohne eine verbleibende Fraktion von Abfällen, die nicht mehr verwendbar, verwertbar oder recycelfähig sind. In den Köpfen vieler passen daher der Abbruch/Rückbau und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft nicht recht zusammen.
Die effiziente Implementierung der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen ist ein entscheidender Faktor für das Erreichen der Zielsetzungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und der Reduktion des Abfallaufkommens innerhalb der gesamten Bundesrepublik. Hierfür sind Strategien zu entwickeln, bei denen sowohl die Abbruchmaßnahme als auch die anschließenden Aufbereitungs- und Verwertungsprozesse gezielt aufeinander abgestimmt werden.
Der Bausektor ist einer der ressourcenintensivsten und umweltschädlichsten Wirtschaftsbereiche. Dennoch wird politisch mit Schlagworten wie „Bauturbo“ vor allem der ressourcenintensive Neubau vorangetrieben und Umweltstandards sogar abgebaut. Kreislaufwirtschaft bietet große ökologische Potenziale – durch Bestandserhalt, Wiederverwendung von Bauteilen, Recycling und insgesamt geringerem Ressourceneinsatz – den ökologischen Fußabdruck des Bausektors drastisch zu senken. Ein wesentlicher Hebel liegt bei der öffentlichen Hand, die über ein jährliches Beschaffungsvolumen von rund 500 Mrd. € verfügt und damit Märkte steuern, Standards setzen und zirkuläre Losungen etablieren könnte. Der Artikel zeigt, wie Kreislaufwirtschaft bereits heute rechtssicher in Vergaben verankert werden – und so die ökologische Bauwende vorantreiben kann.
Im Projekt AutoRess wurden Optionen zur Verringerung der Auswirkungen des Pkw-Verkehrs in Deutschland auf das Klima und den Ressourcenverbrauch analysiert. Es wurden 10 technische und nicht-technische Themenfelder für zusätzliche Treibhausgas- und Materialeinsparungen definiert und eingehend analysiert.
Die Studie beleuchtet Zielsetzung, Status quo und Entwicklungsbedarfe im Bereich der Recycling- und Verwertungsverfahren für Textilien. Derzeit bestehende Datenlücken zu Verfahren und Stoffströmen hemmen Innovationen, behindern gezielte Fördermaßnahmen und erschweren die Ausgestaltung wirkungsvoller regulatorischer Vorgaben. Ein Ziel dieser Studie war es, diese Lücken zu schließen.
Die fortschreitende Urbanisierung in der Region Naher Osten und Nordafrika (MENA) führt zu einem deutlichen Anstieg des Siedlungsabfalls und legt die strukturellen Schwächen der kommunalen Abfallwirtschaft offen. Während die meisten Städte nach wie vor auf die Sammlung und Deponierung von Abfall setzen, zeigen neue Governance-Instrumente Potenziale für den Übergang zu zirkulären Systemen auf.
+++ Oberverwaltungsgericht NRW zum Fortwirken von Betreiberpflichten (§ 5 Abs. 3 BImSchG) +++ Aktuelle Rechtsprechung zur Heranziehung von Gesamtschuldnern im Kommunalabgabenrecht +++
+++ Ausnahmeregelung von Art. 29 PPWR +++
+++ NABU: Textil-EPR braucht verbindliche Ökomodulation +++ DUH: Verbot für Einweg-E-Zigaretten soll kommen: Deutsche Umwelthilfe fordert Gesundheitsministerin Warken zur Umsetzung auf +++ BUND: Warum die Entsorgung von Weltraumschrott durch Verglühen in der Atmosphäre keine gute Idee ist +++
+++ BDE kritisiert EU-Circular-Economy-Winterpaket Kunststoffrecycling bleibt ohne wirksame Soforthilfe +++ Herwart Wilms übernimmt FEAD-Präsidentschaft +++ Philipp Andree übernimmt Leitung Political Affairs bei EEW +++ dvi verabschiedet Winfried Batzke +++
+++ BDE begrüßt „Made in Europe“-Vorgaben für Rezyklate +++ Europäischer Rechnungshof fordert: Nachfrage- und Angebotshemmnisse für Recyclingindustrie abbauen +++ EU-Maßnahmenpaket für Kunststoffe: Richtiger Ansatz, aber kein Durchbruch für den Mittelstand +++ E-Mobilität: Sinnvolle Förderung statt Gießkannenprinzip! +++
+++ Digitales Unterweisungssystem erhöht Prozesssicherheit in der Abfallwirtschaft +++ Aktueller Rekord: Werner & Mertz erhält gleich zweimal den WorldStar Packaging Award! +++
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